StoryMatters
LinkedIn®-Strategie

Employee Advocacy und Unternehmens-Botschafter

Eine LinkedIn-Unternehmensseite allein kann keine bedeutsamen Geschäftsergebnisse erzielen. Persönliche Profile von Mitarbeitern schneiden fast immer besser ab.

Die kurze Antwort: Eine Unternehmensseite reicht nicht.

Wer auf LinkedIn wirklich Leads, Sichtbarkeit und Vertrauen aufbauen will, investiert in Employee Advocacy mit klaren Richtlinien — nicht nur in die Aktivität der Unternehmensseite.

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Warum das so ist

Fünf Gründe, warum Unternehmensseiten schwächeln

  • 01

    Sie können keine Kontaktanfragen senden

    Eine Unternehmensseite kann keine Vernetzungseinladungen verschicken. Aktiver Netzwerkaufbau ist nur über persönliche Profile möglich.

  • 02

    Sie starten kaum Gespräche

    Die meisten Geschäfte auf LinkedIn entstehen in privaten Nachrichten. Eine Unternehmensseite kann diese nicht initiieren — das ist ein struktureller Nachteil.

  • 03

    Sie erzielen geringe organische Reichweite

    Der Algorithmus bevorzugt persönliche Inhalte. Ein Unternehmensaccount erreicht selten die Authentizität, die von einer persönlichen Stimme ausstrahlt.

  • 04

    Bezahlte Werbung wird ignoriert

    Für die meisten Unternehmen erzeugen LinkedIn Ads bestenfalls Bekanntheit — kein Geschäft.

  • 05

    CTA-Buttons konvertieren nicht

    Ohne Verbindungen, Gespräche und organische Reichweite hat ein Call-to-Action nichts zu konvertieren.

Sergej Pavljuk
Autor

Sergej Pavljuk, Mitgründer von StoryMatters

Sergej ist LinkedIn®-Kommunikationsspezialist mit zehnjähriger Erfahrung. StoryMatters ist die größte auf LinkedIn®-Kommunikation spezialisierte Agentur in Mitteleuropa — mit über 100 aktiven Kunden.

LinkedIn — Sergej Pavljuk →
Botschafter

Sieben Prinzipien, warum Mitarbeiter Unternehmensseiten übertreffen

  • 01

    Persönliche Profile von Mitarbeitern sind kein Firmeneigentum — das Unternehmen kann sie weder besitzen noch kontrollieren.

  • 02

    Mitarbeiter sind der beste verfügbare Kanal für die Unternehmenskommunikation auf LinkedIn, besser als jede Unternehmensseite.

  • 03

    Aktive LinkedIn-Beiträge signalisieren nicht, dass ein Mitarbeiter eine neue Stelle sucht.

  • 04

    Eine persönliche Marke steigert den Marktwert eines Mitarbeiters — und damit seinen Wert für den aktuellen Arbeitgeber.

  • 05

    Eine starke persönliche Marke hilft Mitarbeitern, ihre Arbeit besser zu erledigen: Sie werden interessanter und glaubwürdiger für Leads und Kunden.

  • 06

    Unternehmen müssen Mitarbeitern klare LinkedIn-Richtlinien geben. Ohne sie ist das Risiko eines Reputationsschadens real.

  • 07

    Aktivität ohne Messung ist keine Strategie. Setzen Sie konkrete KPIs und Fristen.

Wie man vorgeht

Fünf Schritte zu einem funktionierenden Employee-Advocacy-Programm

  1. 01

    Schreiben Sie zuerst die LinkedIn-Richtlinien

    Ton, verbotene Themen, Veröffentlichungsregeln und was „on-brand“ für Ihre Branche bedeutet — alles bevor Sie jemanden um einen Beitrag bitten.

  2. 02

    Benennen Sie die Jobsuche-Angst explizit

    Mitarbeitern zu versichern, dass aktives Posten kein Signal für einen Abgang ist, beseitigt die größte Teilnahmehürde.

  3. 03

    Rahmen Sie es als berufliche Entwicklung

    Eine persönliche Marke steigert den Marktwert eines Mitarbeiters und seine Effektivität in der aktuellen Rolle — das ist ein Vorteil, keine Last.

  4. 04

    Setzen Sie KPIs vor dem Start

    Beiträge pro Monat, Ziel-Engagement-Rate, Lead-Volumen. Verfolgen Sie diese wie jeden anderen Kanal.

  5. 05

    Lassen Sie die Unternehmensseite parallel laufen

    Aber mit einer engeren Rolle: Newsletter hosten, warme Interaktionen verfolgen und Glaubwürdigkeit für Besucher sicherstellen, die die Seite vor einem Meeting prüfen.

Bereit?

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Sergejs Originalartikel auf LinkedIn Pulse: Should Companies Rely on a LinkedIn Company Page or Turn Employees Into Ambassadors?